Dinge, die man erst nach dem ersten Kind weiß…..

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Da der Geburtstermin ja immer näher rückt, mache ich mir Gedanken, was ich noch alles für Prinzessin Nummer 2 brauche.
Was habe ich beim ersten Kind davor alles besorgt? Fehlt noch was ?
Eins weiß ich jedenfalls. Ich hatte beim ersten Kind viel unnützes Zeugs besorgt, wie ein Kissen für den Babykopf, damit er nicht platt gelegen wird…Ich habe es kein einziges Mal benutzt. Ich hatte viel zu viele Anziehsachen in den ersten Größen…gut das habe ich zugegebener Weise heute auch noch, weil ich mich nicht beherrschen kann und gerne schenke, aber jetzt in Gr. 116 wird zumindest alles aufgetragen.
Mir war damals nicht klar, wie kurz die Baby´s nur in 50/56 und 62/68 rein passen.

In den Zeitungen und Bücherratgebern liest man immer, was man alles für das Baby braucht. Da steht dann sowas wie 5 Body´s kurzarm, 5 Body´s langarm ect. Ganz klar- das benötigt man natürlich auch.
Aber entscheidende Dinge fehlen…
Jetzt beim zweiten Kind werde ich das alles schon griffbereit zu hause haben.
Wie zum Beispiel:
-weiße Vaseline für den Popo und die Nabelschnur anfangs
– Wecesin Pulver zur besseren Heilung des Nabels
– Carum Carvi Kinderzäpfchen- das sind Kümmelzäpfchen wenn gar nichts geht, waren bei meiner ersten Tochter Gold wert
-Euphrasia Augentropfen, für verklebte Augen
-Fieberzäpfchen sind auch sehr wichtig, für den Notfall, vorrätig zu haben
-Globulis habe ich durch meine erste Tochter eh schon im Haus, wie Arnica und Camomilla oder Belladonna

Eine ganz entscheidene Sache, die mir damals keiner gesagt hat, ist auch das man im Wochenbett (sry für die Direktheit) regelrecht verblutet und daher auch Wöchnerinnen Binden und Einmal-Slips aus der Apotheke zu Hause haben sollte.

Als Pflegeprodukte für das Baby kann ich persönlich (nachdem ich bei meiner ersten Tochter aber auch wirklich alles mal durchprobiert habe) die Produkte von Weleda oder Baby´s Natural Care empfehlen. Mit allen anderen war ich nicht so sehr zufrieden. Bei harten Pilzinkten im Windelbereich hat bei meiner ersten Tochter nur Infectosoor Zinksalbe geholfen. Das kann sich beim zweiten Kind aber auch wieder ändern.

Windeln für den Anfang, da der Windelinhalt durch die Muttermilch noch sehr flüssig ist, kann ich auch nur Pampers empfehlen. Später dann tun es auch die tausend anderen Marken. Aber am Anfang wenn man nicht selbst das Oberteil, weil der Windelinhalt mit schlechten Windeln bis zum Nacken reicht, wechseln möchte, besser nur Pampers.
Was ich auch immer sehr klasse fand, war neben den normalen Feuchttüchern- die Öltücher: Die gibt es zum Beispiel bei dm zu kaufen und waren immer gleich nach dem Wickeln eine super Pflege.

Bevor meine erste Tochter geboren wurde, wusste ich auch nicht, dass es sowas wie Wickelunterlagen gibt. Ich dachte, dass man immer ein Handtuch oder irgendein anderes Tuch als Wickelunterlage benutzt. Ich habe auch den ganzen Wickeltisch anfangs immer desinfiziert und meine Hände nur mit Hygieneseife gewaschen. Man will halt nichts falsch machen und alles ist sehr steril. Im Nachhinein hätte es wohl auch gereicht den Wickeltisch mit Pril und Wasser regelmäßig zu säubern. Achja und die Wickelunterlagen sind wohl nicht sehr umweltfreundlich und auch nicht recycelbar, aber dafür verdammt praktisch- auch für unterwegs.

Genau das gleiche gilt auch für die Feuchttücher. Bei meiner ersten Tochter habe ich mir natürlich vorgenommen, den Popo nur mit einem Waschlappen und Wasser immer zu reinigen. Ich meine es auch in einem Elternratgeber so gelesen zu haben. Dieser Vorsatz hielt auch nicht lange an. Wenn man mind. 10 mal am Tag die Windel wechselt, gewöhnt man sich solche Spielchen schnell ab. Keine Ahnung, wie die das früher geschafft haben.:-)

Ich hatte auch 10.000 Fläschen gleich für den Anfang. Meine Tochter hat aber nur von der Brust getrunken, selbst abgepumpte Milch ging aus der Flasche nicht. Nun gut, man wusste es nicht besser.
Genau das gleiche gilt für Schnuller. Nicht gleich von einer Marke so viele kaufen, bevor das Kind da ist. Babys sind wählerisch. 🙂 Es kann sein, dass das Baby genau die Marke nicht mag. Besonders empfehlen kann ich übrigens die Goldi Beruhigungssauger aus Kautschuk. Die sind der Brust nachempfunden.

Was ich auch nie wirklich gebraucht habe, sind Schlafsäcke. Ich hatte natürlich ganz viele davon, weil einem überall mit dem plötzlichen Kindstot gedroht wurde. Natürlich ist es ein wichtiges Thema und man sollte sich darüber informieren und es auch beherzigen- aber auch nicht verrückt machen lassen.

Ganz ehrlich: Ich hab es wirklich mit den Schlafsäcken probiert…, bis wir irgendwann ein Familienbett hatten, weil es mit dem Stillen und Schlafen so einfach am Besten für alle Beteiligten funktionierte.

 

Mich würde es interessieren, was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Vielleicht konnte ich auch dem ein oder anderen noch eine nützliche Sache mit auf den Weg geben. 🙂

 

Bis Bald, image

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