Feng Shui und ich :-)

Unbenanntw

Wie bin ich auf Feng Shui gekommen?

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Vor einiger Zeit waren wir abends mit ein paar Eltern vom Kindergarten essen. Da fiel der Begriff Feng Shui in Verbindung mit mit Dekoration, Ordnung, Partnerschaftsecke usw.
Darauf hin habe ich mir ein paar Bücher zu dem Thema bei amazon.de bestellt. Ich dachte mir passend zum Umzug ein bisschen positives Chi kann ja nicht schaden..;-)

Ich habe mich jetzt etwas in das Thema rein gelesen. Bin natürlich immer noch kein Profi und manches ist auch schwierig zu verstehen bzw. wird in jedem Buch anders erläutert.
Nichts desto trotz werde ich versuchen ein bisschen Feng Shui, zumindest soweit ich es schön finde, in der neuen Wohnung anzuwenden.

Die bisherigen Reaktionen meiner Mitmenschen diesbezüglich waren eher belächelnd oder amüsiert…:-)
Nun ja, ich finde manche Ideen trotzdem super!

Was ist eigentlich Feng Shui?

Wörtlich übersetzt bedeutet Feng Shui »Wind und Wasser« und bezieht sich auf die fünf Elemente (Wasser, Wind, Feuer, Metall, Holz und Erde). Feng Shui ist ein Verfahren zur Lebensgestaltung. Am besten lässt es sich beschreiben als die Wissenschaft der Auswahl und Gestaltung des Umfelds, die nach einem völligen harmonischen Gleichgewicht der Fünf Elemente sowie der Yin- und Yang-Energien strebt. Wer in einer derartigen Umwelt lebt, wird ein angenehmes Leben in Harmonie führen , sowie gesünder und glücklicher leben.
Wie wir wohnen, soll also Auswirkung auf unser ganzes Leben haben (Gesundheit, Wohlbefinden, beruflichen Erfolg, persönliches Glück).
Macht für mich Sinn, denn auch ich fühle mich in manchen Räumen wohler als in anderen, hatte mir bisher aber noch keine Gedanken darüber gemacht, warum das so ist.

Kurz gesagt die Aufgabe des Feng Shui ist es in jedem Umfeld die Harmonie zwischen den Menschen und seiner Umgebung herzustellen. Mein  Opa meinte, als ich ihm erzählt habe, dass bei ihm positives Chi fließt nur „Ach Schätzchen“. 🙂

Wichtig für das Verständnis ist noch, dass die Feng Shui Praxis ihre Wurzeln in der chinesischen Sicht des Universums hat, wonach alle Dinge dieser Welt den fünf Grundelementen zugeordnet werden können und mit positiver oder negativer Energie aufgeladen sind. Diese Energie nennt man Chi. Die fünf Elemente bilden eine der tragenden Säulen der Feng Shui Praxis. Dabei kann jedes Element entweder Yin- oder Yang-Attribute in sich tragen (Beispiel Yin = dunkel, Yang = hell ).
jk

Was ist jetzt dieses Bagua und was hat es mit der Partnerschaftsecke auf sich?

Mit dem Bagua kann man seine Wohnung oder seinen Arbeitsplatz analysieren, indem man ihn in acht Sektoren aufteilt.
In gewisser Weise kann ein Zuhause als Modell eines lebendigen Körpers und seiner gewissen Funktionen verstanden werden. Das Bagua ordnet jedem Bereich einer Wohnung spezielle Bedeutung und Wirkung zu, so wie jedes Körperteil eine bestimmte Funktion besitzt.

 

Unbenannt

Das ist unsere Wohnung:

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Die Partnerschaftsecke ist demnach im Schlafzimmer…ich denke zumindest das passt ganz gut..:-)

Es gibt jetzt bestimmte Tipps, wie man die Räume farblich (welche Farben zum Beispiel welche Elemente stärken/ jede Farbe steht für etwas anderes- weiß zum Beispiel für Reinheit…) gestalten sollte oder welche Deko/ Blumen empfohlen wird oder welches Möbelstück, wo am Besten platziert werden sollte. Mir ist aufgefallen, dass man vieles automatisch macht, obwohl man gar nicht an Feng Shui gedacht hat. So ist mir in meinem Elternhaus zum Beispiel aufgefallen, dass vieles nach dem Prinzip Feng Shui eingerichtet wurde.

Feng Shui ist sehr farbenfroh und fröhlich und einseitges sollte vermieden werden. Ich denke die richtige Mischung macht es. Blumen, Wasser, Klangspiele…spielen eine wichtige Rolle.

Wasser fördert zum Beispiel Wohlstand. Es gibt super tolle Zimmerbrunnen, irgendwas in der Richtung werde ich uns auch noch kaufen. 🙂 Alles was sich bewegt soll negative Energie zerstören.

Alles muss man natürlich nicht übernehmen, manche Ideen sind aber toll und ich fand es auch einfach interessant.

Ich habe auch raus gefunden, dass unser Bett perfekt platziert ist, da es nicht im Chi-Fluss steht. Wäre das nicht so, wären die Folgen zum Beispiel Schlaflosigkeit oder Alpträume.

Wichtig ist aber eigentlich hauptsächlich dass man sich wohl fühlt und willkommen. So sollte der Flur zum Beispiel einladend und freundlich sein, beispielweise mit einer Blume dekoriert, sein. Eine Grundregel lautet: Wohltuendes stärken und Störendes wegfiltern.

Außerdem ist Ordnung und Sauberkeit wichtig. Chi braucht Bewegungsfreiraum. Diese Regel fällt mir etwas schwer, ich stelle gerne alles voll. Dabei ist es ja wirklich so: Weniger ist manchmal mehr.

Also der perfekte Moment sich auch einfach mal von altem (gerade beim Umzug) zu trennen.
Alte Gegenstände, die man nicht mehr braucht, stehen für die Vergangenheit und für verbrauchte Energie- sich von den Gegenständen zu trennen bringt frischen Wind und neuen Schwung ins Leben.

Wir besitzen jetzt auch einen Balkon. Ein Balkon stellt die Verbindung zwischen innen und außen dar und ist gleichzeitig eine Wohlfühloase. An unserem werde ich mich auch noch gestalterisch auslassen. 🙂 Ein Quellstein oder Klangspiel wird hier zum Beispiel empfohlen.

Zum Guten Schluss teile ich einfach auch die Meinung, dass wenn man alles schön sauber und ordentlich hält, man sich einfach zu hause wohler fühlt. Zumindest kann ich da für mich sprechen.Und wenn man sich zu Hause wohl fühlt, ist man natürlich automatisch auch positiver gestimmt. 🙂 Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass das dann Einfluss auf alle unsere Lebensbereiche hat.

Vielleicht hat jetzt der ein oder andere auch Lust bekommen, sich mit diesem Thema mal auseinander zu setzen . Ich wünsche euch viel Spaß dabei. 🙂 Ich finde es wirklich interessant. 🙂

Empfehlen kann ich euch das Buch FENG SHUI- Leben und Wohnen in Harmonie von Günther Satter.

Unbenannthu

 

Bia Bald, image

 

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