Kinder und Tiere? Ja oder Nein?

Bildschirmfoto 2015-01-02 um 18.55.07

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Es ist eine immer wiederkehrende Frage: Tiere und Kinder ? Geht das ? Klappt das gut ? Ist es gefährlich?

Schon in der Schwangerschaft könnte es mit einer Hauskatze wegen dem Infektionerreger Toxoplasmose gefährlich werden, eine Blutprobe kann sowohl bei der Mutter Aufschluss darüber geben ob Antikörper vorhanden sind und bei der Katze ob eine Infektion vorliegt….
Des Weiteren warnen ja viele davor, dass die Katze sich auf das schlafende Baby legen könnte…

Ich für meinen Teil habe bezüglich Kinder und Tiere noch nichts negatives gehört und auch nur positive Erfahrungen selber gemacht.

Ich hatte eine sehr sehr liebe ältere Dame zur Hebamme, die bei mir und meiner Kleinen auch die Nachsorge, bei mir auch die Rückbildungsgymnastik sowie davor auch die Geburtsvorbeitung übernommen hat..
Sie hat selber Hunde und ist ein totaler Befürworter.
Sie meinte ich solle noch im Krankenhaus eine Windel schon mal für den Hund mitgeben, damit er sich an den Geruch gewöhnen können.

Wir haben eine belgische Schäferhündin Mischling, mittlerweile ist sie auch schon 9 Jahre jetzt alt.

Unsere Hündin war schon in meiner Schwangerschaft mit Scheinschwanger und auch als meine Tochter dann auf der Welt war, hatte unsere Hündin ebenfalls einen Milcheinschuss und hätte meine Tochter auch mit stillen können.

Meine Hebamme meinte, dass das ein ganz natürliches Verhalten wäre, noch von den Wölfen.
In einem Wolfsrudel können die Kleinen wohl von allen Wolfsdamen mitgestillt werden, nicht nur von der Mama.
Alleine das empfand ich als einen ganz großen Liebesbeweis von unserer Hündin! <3Meine Hebamme hatte ebenfalls erzählt, das der Speichel von einem Hund antiseptisch wirkt. Auf der Homepage : http://www.hundelexi.de/Das-Hundeforum-im-Thema-Haustiere-sollten-Kinder-nicht-im-Gesicht-ablecken-dürfen?page=4 habe ich diese Information dazu gefunden "Ein Hundekuß bzw. der Hundespeichel von einem gesunden Hund ist völlig harmlos. Schon der schwedische Naturforscher Carl von Linné wies darauf hin, daß der Hund mit Lecken Wunden heilt. Man wußte seit langem, daß Speichel im Allgemeinen leicht bakterizid wirkt, aber die Wirkung des Auslecken der Wunden liegt hauptsächlich im Spüleffekt. Erst 1986 konnten amerikanische Wissenschaftler nachweisen, daß der Hundespeichel nicht nur antibakterizide sondern auch granulationsfördernde Substanzen enthielt und dadurch die Heilung von Wunden beschleunigt wurde."Somit ist es also totaler Schwachsinn, dass es gefährlich ist, wenn ein Hund einem durchs Gesicht leckt..Zumindest bei einem gesunden Haushund. Schon meine Mama hat sich damals mit ihrem Dackel das Essen geteilt...Ein Happen für sie und einer für den Hund 🙂Es wurde auch nachgewiesen, dass regelmäßiger Kontakt zu Tieren sich bei Kleinkindern positiv auf das Allergierisiko auswirkt (http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_47269698/-aufwachsen-mit-tieren-verringert-allergierisiko.html) und ebenfalls auch auf die psychische Entwicklung. Wenn die Kinder älter werden, ist natürlich auch der Aspekt nicht zu vergessen, dass sie lernen Verantwortung zu übernehmen und das ein Hund oder eine Katze der beste Freund und Seelentröster sein kann.Unsere Hündin hat grad in der Anfangszeit meine Tochter gut "bewacht" und hat sich Sorgen gemacht, wenn sie weinte. Unsere Hündin wurde dann immer ganz unruhig.Als Freunde ein Jahr zuvor bei uns mit ihrem Baby waren, hatte unsere Hündin noch Angst vor dem Kind.. An meine Tochter hat sie sich nach und gewöhnt und hat auch sehr viel Geduld mit ihr. Meine Tochter setzt z.B. manchmal eine Barbie oder ein Kuscheliger auf die Hündin und spielt dann reiten. 🙂 Und andersrum erschreckt sich ein Kind auch nicht ständig über Hundegebelle oder hat sogar Angst vor Hunden, wenn es welche gewohnt ist...was aber auch gefährlich sein kann, weil die Kinder dann gleich auch jeden Hund, der einem auf der Straße entgegen kommt, streicheln wollen.Natürlich muss man auch aufpassen. Man sollte das Kind nie mit dem Hund allein lassen. Sie tuen dem Hund manchmal unbeabsichtigt weh und der Hund könnte sich erschrecken und zu "zwicken" oder man merkt bei unserer Hündin auch, dass sie nach ein paar min Kuscheln wieder ihre Ruhe haben will und Schlafen möchte...Sie hat ja auch schon ihr Alter...Ebenso wenn der Hund sein Fressen bekommt, sollte Kind wirklich Abstand halten. Bei vielen Hunden ist der Futterneid stark ausgeprägt.Oder wenn meine Tochter etwas isst, muss man schauen, dass der Hund ihr nichts weg nimmt und andersrum meine Tochter ihr auch nichts gibt, sonst bettelt der Hund natürlich auch, weil er weiß, dass er was abbekommt.Ich kann abschließend sagen, dass ich froh bin das meine Tochter mit unserer Hündin aufwachsen darf. Die Beiden lieben sich ganz doll und ich hoffe auch stark, dass uns unsere Hündin auch noch lange erhalten bleibt.Ich finde es immer sehr sehr schade, wenn Tiere weg gegeben werden, nur weil man ein Baby bekommt... das muss wirklich nicht sein..allein auch dem Tier zuliebe, es gehört schließlich auch zur Familie..natürlich wenn das Tier zur Gefahr wird, geht das Kind ganz klar vor..keine Frage..Und abschließend..meistens haben die Kinder nur große Angst vor Hunden oder einem Tier generell, weil die Eltern diese Angst dann vorleben...Ich habe auf der Homepage "www.Kinder-und-Tiere.de" noch eine Tabelle gefunden, welche Tiere sich für welche Kinderaltersgruppe gut eignen..: Tabelle, wann sich welches Tier gut eignet

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