Was die Gesellschaft aus uns Müttern macht – meine Erfahrungen!

Eine Mutter ist entweder karrieresüchtig, eine Rabenmutter und überlässt die Erziehung mit purer Absicht fremden Personen oder aber sie bleibt (zumindest) die ersten 3 Kindsjahre zu Hause, da sie zu faul ist zum Arbeiten und vom Staat leben will!!!! -> Vorsicht Ironie-Schalter: On 😉

Aber diese Thematik, die ich natürlich grad total überspitzt geschildert habe, ist zum Teil die traurige Wahrheit!!!:lalala::crazy:

Es tut schon weh, wenn einem vorgeworfen wird, dass es ja unerhört wäre, das Kind mit 2 Jahren in den Kida zugeben, um die Erziehung anderen zu überlassen!! Diese Sprüche und Meinungen, dass es viel zu früh für das Kind wäre, in den Kindergarten zu kommen sind mir und bestimmt auch anderen (berufstätigen) Mamas nicht fremd!

Ich kann jetzt nur über meine Erfahrungen sprechen, grundsätzlich muss ja jeder selber entscheiden, wie er sein Leben organisiert!

Ob das Kind mit 1,2 oder 3 Jahren in den Kindergarten kommt und ob man arbeiten geht oder nicht! Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle! Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, wie oben erwähnt!

Wenn man alleinerziehend ist, haben viele keine andere Wahl, als arbeiten zu gehen, weil man das Geld nun mal auch braucht. Dass heißt dann aber bestimmt nicht gleich, dass sie ihre Kinder nicht über alles lieben und nur Abschieben wollen!

Es gibt natürlich auch viele andere Gründe, warum man arbeiten geht oder zu Hause bleibt, das Kind früh in den Kindergarten gibt oder es zu Hause lässt! Ich möchte keinen Verurteilen.

Viele müssen die Kinder schon mit einem Jahr in die Obhut von zum Beispiel Tagesmüttern oder Einrichtungen geben, weil kein anderer auf das Kind aufpassen kann und sie auf das Geld angewiesen sind oder sich was aufbauen wollen oder oder oder.
Es mag auch Mamas geben, die vielleicht nicht arbeiten gehen und ihr Kind trotzdem schon früh Vollzeit in den Kindergarten geben…
Oder es gibt auch Elternteile die aufgrund von einer Krankheit in der Kinderbetreuung oder Arbeit eingeschränkt sind….oder oder oder..
Vielleicht verdient der Mann auch genug Geld und die Frau kann sich bewusst komplett auf ihre Kinder konzentrieren oder sich in ihrem Hobby selbstverwirklichen. Damit will ich nicht sagen, dass alle anderen keine Hobbys haben…;)
Es kann auch sein, das man die ersten drei Jahre zu Hause bleibt, weil keiner aus der Familie Zeit hätte die Kinderbetreuung zu übernehmen und man das Kind noch nicht in eine Einrichtung geben möchte oder sich bewusst dagegen entscheidet ..
Oder man findet derzeit keine Arbeitsstelle…
Oder … Oder … Oder ….

Da wäre vielleicht ein Artikel über Damals und Heute auch eine gute Idee…die Rolle der Frau hat sich geändert….viele möchten heute auch einfach nur Karriere machen!

Jeder so, wie er es für richtig empfindet oder vielleicht auch keine andere Wahl hat….

Ich finde solche oberflächlichen Sprüche, die man überall aufschnappt, deshalb wirklich unerhört..keiner kennt Hintergründe, Bewegungsgründe oder ob man es einfach so möchte und für richtig empfindet.
Jeder muss überall sein Fett dazu abzugeben, obwohl er nicht unbedingt ein Recht dazu hat!! Aber zum Thema Erziehungstipps hat sowieso jeder tolle Ratschläge, egal ob diese kinderlos sind oder Kinder haben..;) (Ironie: On :D)

Ich bin, als meine Tochter ein Jahr alt war, wieder halbtags arbeiten gegangen. In dieser Zeit war dann meine Tochter bei meiner Mama oder meinen Großeltern. Da hatte ich wirklich großes Glück, dass meine Familie Zeit hatte oder besser gesagt, sich Zeit genommen hat.

Ich übe meinen Beruf gerne aus, die Firma ist mir sehr wichtig und natürlich- Geld zum Leben brauchen wir auch. B)

Ich bin eine kleine Glucke, vielleicht auch eine Große. 🙂

Trotz dass ich meinen Beruf wirklich gerne mache, fiel es mir in der Anfangszeit natürlich schwer, meine Tochter nicht zu sehen.
Bei diesem Thema bin ich heute noch empfindlich, obwohl meine Arbeitszeiten wirklich vertretbar sind und ich mir die Arbeitszeit auch selber einteilen kann.

Das ist optimal, Mamas im Schichtdienst, die Wochenweise ihre Kleinen fast gar nicht zu Gesicht bekommen, tuen mir da sehr leid.
Ich würde nicht tauschen wollen!

Meine persönliche Erfahrung zeigt aber auch, das nur zu Hause sein, einen auf Dauer auch nicht befriedigt (da kann ich nur für mich sprechen).
Es tut gut noch eine andere „Aufgabe“ als nur Mutter und Hausfrau zu haben.

Mit 2 Jahren ist meine Tochter dann in den Kindergarten gekommen.

Das ist alles sehr positiv verlaufen!
Die Eingewöhnungsphase war problemlos und sie geht gerne in den Kindergarten!

Es ist ein Kindergarten mit einem Prinzip der offenen Gruppe, das heißt es gibt keine Gruppen die nach Alter getrennt sind.
Alle Kinder können mit Allen, jeden Alters spielen und auch selber entscheiden, wo sie was machen möchten.

Das hatte den großen Vorteil, das meine Tochter sich sehr sehr schnell bei den größeren Kids vieles abgeschaut hat.
Es ist der Wahnsinn was sie alles seit Mai gelernt hat, wie viel sie jetzt reden kann und allgemein ihr ganzes Verhalten!
Den Kindern tut es gut unter Kindern zu sein, ich würde es wieder so machen! Es ist zuckersüß, wie die Großen sich auch um die Kleinen kümmern.:D

Das einzige, was ich manchmal feststellen muss, ist das sie ihre Kuscheltiere verteidigt oder allgemein ihre Meinung vertreten muss.
Aber auch solche Entwicklungsschritte sind sehr wichtig für das Kind!

Ich kann eine tolle Mama sein und gleichzeitig arbeiten gehen! und das ist – für mich- auch gut so !

Bis Bald, Eure Jenny:wave::wave:

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