Wo möchte ich eigentlich entbinden????

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Derzeit grübel ich viel über diese eine Frage, wo ich eigentlich gerne entbinden möchte, nach….
Dadurch das meine erste Geburt in Minden, nicht so verlaufen ist, wie ich es mir gewünscht hätte, stehe ich nun vor der Entscheidung, wo es denn dann hingehen sollte.
So richtig dabei helfen kann mir leider keiner, dass muss ich für mich selber entscheiden – ganz klar. Zudem hat auch jeder mit dem ich darüber rede, eine andere Meinung und da ich selber nicht so recht weiß, bringt mich das nicht wirklich weiter….

Passen würde eigentlich das Krankenhaus Bückeburg ganz gut, da ich da nicht weit hinfahren müsste, die sollen auch soweit einen guten Ruf haben, nur da ist halt keine Kinderklinik mit im Haus. Also wenn es ganz super blöd läuft, liege ich in Bückeburg und mein Kind dann in Minden. Das ist schon eine Horror-Vorstellung.

Klinikum Minden wäre aufgrund der Kinderklinik ein plus Punkt, wenn da nicht die schlechten Erfahrungen im Raum stehen würde.

Tja, was für Alternativen habe ich noch??
Ich persönlich bin von dem Geburtshaus in Porta auch nicht abgeneigt. Man hätte eine Eins-zu Eins-Betreunung und keinen Schichtwechsel bei den Hebammen und eben wirklich die Gewissheit, dass rund um die Uhr jemand für mich da wäre.
Genau so eine Rund-Um-Betreunung bräuchte ich eigentlich, da ich mich bei meiner ersten Geburt allein gelassen und nicht für „voll genommen“ gefühlt habe.
Aber was wäre, wenn irgendwas nicht so läuft, wie zu erwarten? Erkennen die Hebammen das früh genug? Gebäre ich dann wohlmöglich noch im Auto, weil zu lange gewartet wird, bis ich ins Krankenhaus komme??? Bei meiner ersten Tochter, war damals auch erst alles gut und dann ging es auf einmal ganz schnell, dass ich in den OP geschoben wurde und sie geholt wurde.

Eine andere Alternative gäbe es auch noch. Das Krankenhaus in Hameln, besonders da die Geburtsstation soll auch spitze sein. Aber kleiner Haken: 45 min Fahrt. Bei der ersten Geburt ging es schon wirklich fix voran, wenn man davon ausgeht, dass das zweite Kind noch schneller kommt, sind 45 min Fahrt nicht wirklich förderlich. Zumal man sich auch erst darum kümmern muss, wo Maus hinkommt und wenn Schatzi gerade arbeiten ist, wird es noch länger dauern, alles irgendwie schnell zu regeln.

Ja was nun? Helfen kann so wirklich keiner. Das mit der Hebamme hatte ich euch ja schon mal erzählt. Wäre eigentlich das Rundum-Sorglos-Paket geworden mit Vorsorge, Geburtsbegleitung und Wochenbettbertreunung. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Meine Frauenärztin will die Vorsorge alleine und nur alleine vornehmen. Ohne Vorsorge, nur der „Rest“ bei der Hebamme war dann irgendwie auch blöd und ich bin mit ihr nicht mehr auf einen Nenner gekommen.

Da ich aber eine Krankenhaus-Phobie habe, würde ich schon gerne nicht länger als unbedingt nötig im Krankenhaus bleiben. Im Geburtshaus hätte ich die Sorge nicht, da bleibt man nur für die Geburt. Angenommen ich gehe im Krankenhaus recht früh, ist es vielleicht doch schön eine Hebamme für das Wochenbett zu haben. Allgemein wäre das ganz schön, man weiß ja nie was beim zweiten Kind so alles auf einen zu kommt.

Wahrscheinlich mache ich mir eh zu viele Gedanken Und Es Kommt Immer Anders Als Man Denkt. Das ist wohl so. Eine Entscheidung muss trotzdem her. 🙂

Heute Abend findet im Krankenhaus ein Infoabend statt, wenn ich da eine Hebamme finde für das Wochenbett und die wohlmöglich vielleicht auch bei der Geburt dabei ist (hoffen kann man ja), wäre ich auch ganz zufrieden mit meiner Wahl nach Bückeburg zu gehen!

Tja. Alles nicht so leicht.
Man kann wahrscheinlich überall Glück und Pech haben. Überall gibt es liebe Hebammen und Schwestern und auch welche, die man nicht unbedingt wieder haben muss, weil sie auch zum Teil einfach viel zu überlastet sind.

Mal schauen, für was wir uns jetzt schlussendlich entscheiden. 🙂

Bis Bald, image

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